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    Laminat verlegen: So gelingt es!

    Wo anfangen, wie verlegen und was braucht man? Solche und ähnliche Fragen werden möglicherweise auch Sie umtreiben, wenn Sie den Gedanken an einen neuen Laminatboden hegen. Ob Sie dieses Vorhaben selbst in die Tat umsetzen können, oder doch besser eine Firma beauftragen sollten, beleuchten wir in diesem Artikel aus unterschiedlichen Blickwinkeln.
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    Laminat verlegen oder verlegen lassen?

    Beinahe die Gretchenfrage unter Heimwerkern, aber auch eine wirklich entscheidende. Natürlich kann eine professionelle Firma Ihnen Ihr Laminat fachgerecht verlegen und Sie haben damit keine Mühe. Zwingend müssen Sie den neuen Fußboden jedoch nicht verlegen lassen – wenn Sie die wichtigsten Hinweise zum Verlegen berücksichtigen, können Sie als geschickter Heimwerker auch selbst aktiv werden und Ihren eigenen Fußboden verlegen.

    Wichtige Arbeitsschritte, auf die es u.a. beim Laminat verlegen ankommt: den Unterboden vorbereiten, Abstand zu Wänden halten und die erste Reihe Dielen sauber verlegen. | Bildquelle: © VRD - Fotolia.com

    Am Ende ist es immer auch eine Kostenfrage. Laminat verlegen lassen ist teurer als das Verlegen in Eigenregie – wenn Sie es sich aber nicht zutrauen, kommt Sie ein Angebot eines Fachbetriebs möglicherweise dennoch günstiger. Entscheiden können Sie, nachdem Sie die wichtigsten Eckpunkte zum Laminat verlegen kennen. Genau diese nennen wir Ihnen hier. So entsteht am Ende eine gute Übersicht rund ums Thema Laminat verlegen und Sie fühlen sich in Ihrer Entscheidung sicherer, gleichwohl, wie diese ausfallen mag.

    Wo fange ich an: die Vorbereitungen

    Noch bevor es ans eigentliche Verlegen des Laminats geht, sollten Sie den Untergrund fachgerecht vorbereiten. Gerade hier mangelt es Laien oftmals an wichtigem Fachwissen und der neue Boden startet unter erschwerten Bedingungen. Eben und sauber muss Ihr Untergrund sein, bevor Sie das Laminat darauf verlegen. In diesem Artikel finden Sie weitere wissenswerte Informationen zum perfekten Untergrund für den Laminatboden.

    Auch den Laminatdielen sollten Sie etwas Vorlauf geben – als natürliches Produkt verändert sich das verarbeitete Holz bei Temperatur- und Luftfeuchteschwankungen. Deshalb sollte das Laminat vor dem Verlegen mindestens 48 Stunden im Raum gelagert und temperiert werden. So passt sich das Material den gegebenen Bedingungen an und läuft nicht Gefahr, sich kurz nach dem Verlegen zu verziehen. Ist der Raum vorbereitet und das gewünschte Laminat temperiert, können Sie starten.

    Verlegerichtung beachten

    Bevor Sie wirklich die erste Diele anlegen, empfehlen wir Ihnen, sich Ihren Raum genau anzusehen. Wo fällt das Licht von außen herein? Wie ist der Raum geschnitten? Die richtige Verlegerichtung spielt eine große Rolle für die gesamte Raumwirkung. Ein schmaler Flur verliert an Schlauchwirkung, wenn das Laminat quer zum Raumschnitt verlegt wird und umgekehrt. Ist der Raum eher quadratisch, orientiert sich die Verlegerichtung in erster Linie am Lichteinfall und wird längs zur Sonneneinstrahlung vorgenommen, um eine optimale Raumwirkung zu erzielen.

    Laminat verlegen: Klicksystem oder verklebtes Verlegen?

    Bis zu diesem Punkt gelten die Hinweise für beide Verlegearten, das schwimmende Verlegen oder das Verkleben des Laminatbodens. Letzteres ist heute seltener geworden und wird meist von Firmen durchgeführt. Die meisten Heimwerker entscheiden sich für die einfache Verlegung von Klicklaminat, weshalb wir uns im Folgenden auf Hinweise zu dieser Verlegung beschränken.

    Was brauche ich für das schwimmende Verlegen?

    Zunächst sollten Sie das benötigte Werkzeug zurechtlegen. Dieses umfasst bei der schwimmenden Verlegung das Laminat selbst, ein Maßband, einen Bleistift, Abstandshalter, Schlagholz, Zugeisen, Gummihammer und eine Tischkreis- oder Stichsäge. Für die Sockelleisten des Laminats werden zusätzlich Montagekleber, Hammer, Nägel und eine Zugsäge benötigt.

    Wie verlege ich die einzelnen Reihen?

    Ist der Untergrund vorbereitet, eine Dampfsperre und ggf. eine zusätzliche Trittschalldämmung angebracht, verlegen Sie obenauf die einzelnen Paneele. Halten Sie beim Verlegen unbedingt einen Wandabstand von mindestens 1 cm ein, um ein mögliches Ausdehnen des Bodens bei Temperaturschwankungen abzufedern und den Laminatboden vor entstehenden Beschädigungen zu schützen. Dieser Abstand nennt sich auch Dehnungsfuge und ist enorm wichtig, um langfristig Freude am neuen Laminat zu haben. Dieser Abstand gilt übrigens nicht nur für den Zwischenraum Laminat – Wand, sondern für alle festen Bauteile wie Türzargen, Pfeiler, Heizungsrohre etc.

    Die erste Reihe ist mit die schwierigste, weil Sie hier den Grundstein für den gesamten Fußboden legen. Beginnen Sie damit, die Nutseite des Laminats zur Wand auszurichten, je nach Laminatverarbeitung sollte diese zuvor abgesägt werden. Mithilfe von Abstandshaltern, die die notwendige Dehnungsfuge gewährleisten, und einem (Gummi-)hammer klopfen Sie die erste Reihe vorsichtig fest. Ist das letzte Element zu lang, sägen Sie es passend zum Grundriss zurecht. Dies gilt auch für Räume, die keine ganz geraden Wände haben – hier ist es sinnvoll, die einzelnen Dielen an den Wandverlauf anzupassen und ggf. zurechtzuschneiden.

    Im Verbund legen Sie nun die zweite Reihe des Laminatbodens, indem Sie die einzelnen Elemente ineinanderklicken und, insbesondere an Engstellen wie dem Rand des Raums, mit einem Zugeisen fest verkeilen. Jeder Hersteller hat hier ein wenig sein eigenes Nut-Feder-System, das Sie der Verlegeanleitung auf der Verpackung des Laminats entnehmen können. Sind alle Dielen verlegt, werden am Ende noch alle Abstandskeile entfernt und die Sockelleisten angebracht. Der Boden ist sofort begehbar.

    Professionelle Hilfe anfordern

    Laminat selbst zu verlegen ist nicht unmöglich, erfordert aber durchaus handwerkliches Geschick. Falls Sie diese Arbeit lieber einer Firma überlassen, ist dies natürlich machbar. Nutzen Sie unser kostenloses Kontaktformular und fordern Sie bei einem Boden-Profi vor Ort ein unverbindliches Angebot für Ihren Raum an.

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