Parkettarten im Vergleich: Welches Holz für Ihren Traumboden?

22. April 2021
Wenn Sie sich für ein Parkett interessieren, gibt es nicht nur die Frage nach Massiv- oder Mehrschichtparkett. Vor allem die Überlegung, welches Holz Ihr Parkett haben soll, ist eine entscheidende. Um Ihnen bei dieser wichtigen Frage weiterzuhelfen, haben wir mehrere umfangreiche Ratgeber von Ahorn- bis Olivenholzparkett erstellt. Finden Sie bei uns die Antwort auf all Ihre Fragen und den Weg zu Ihrem Wunschholz.
Jetzt Fachbetriebe für Ihr Projekt finden
  • Fachbetriebe vor Ort finden
  • Mit einer Anfrage bis zu 5 Angebote erhalten
  • Garantiert einfach, kostenlos und unverbindlich!
ParkettHolzarten für Parkett

Parkettarten: Das richtige Holz führt zur optimalen Parkettart

Welche Vorzüge hat ein Buchenparkett, warum ist die Eiche so beliebt und was macht Olivenholzparkett so reizvoll? Das richtige Holz der denkbaren Parkettarten ist wichtig und nicht nur eine Frage des Farbtons. Denn diese Entscheidung wirkt sich längst nicht nur auf die Optik Ihres Fußbodens aus, sondern auch auf dessen Belastbarkeit und Pflegeeigenschaften. Jede der verschiedenen Hölzer und jede der daraus gefertigten Parkettarten bringt Vorteile, aber auch Nachteile mit sich. Diese abzuwägen, ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Kaufentscheidung.

Bildquelle: © Heiko Küverling - Fotolia.com

Die wichtigsten Eckpunkte zur Herkunft des Holzes, zu optischen Eigenschaften, zu Preisen, Belastbarkeit und Alltagstauglichkeit im privaten und gewerblichen Bereich haben wir für Sie zusammengetragen. Sie finden relevante Vergleichsdaten wie die Brinellhärte eines Holzes, aber auch interessante Fakten zu den Hölzern der verschiedenen Parkettarten auf unseren Seiten. Lesen Sie rein und entdecken Sie Ihr Traumholz.

Ahorn

Warm, freundlich und nordisch-zart: Ahornparkett wird vor allem von Liebhabern des skandinavischen Einrichtungsstils geschätzt. Seine harmonische Maserung lässt es ruhig und warm erscheinen. Doch ist diese Parkettart auch belastbar und hält sie gewerblichen Anforderungen stand? Was diese helle Schönheit unter den Parkettarten kann, ob Sie eine Fußbodenheizung darauf verlegen können und ob sie in Ihren Raum passt, beantwortet Ihnen der ausführliche Ratgeber zum Ahornparkett.

Akazie

Eine der interessantesten Parkettarten, weil im Grunde völlig falsch benannt. Denn die Akazie sorgt für Verwirrung. Sowohl als Falsche Akazie als auch als Robinie oder Scheinakazie finden Sie ihr Holz im Handel. Was sich dahinter verbirgt, wo diese Holzart herkommt und wo der große Trumpf dieser Parkettart liegt, erfahren Sie in unserem Artikel rund ums Akazienparkett.

Bambus

Bambusparkett ist eine der ganz besonderen Parkettarten, denn es ist enorm nachhaltig. Weil Bambus so schnell wächst, herrscht hier keineswegs Rohstoffknappheit und es wird auch kein seltenes Gewächs bedroht, wenn Sie es für die Parkettproduktion fällen. Bambus als Pflanze ist nahezu unverwüstlich und gibt diese Eigenschaft auch an das Parkett weiter. Welchen Einfluss die Pressung der Bambushalme auf die spätere Optik des Parketts hat und was Sie in Sachen alltägliche Pflege begeistern wird, können Sie hier nachlesen.

Birke

Ein unnachahmlicher Glanz steht diesem eleganten Holz hervorragend zu Gesicht. Warum Birke zu den immer edlen Parkettarten gehört, woher dieser feine Glanz kommt, welchen Preis Liebhaber der zarten Optik in Kauf nehmen müssen und vieles mehr, steht genauer im Ratgeber zum Birkenparkett.

Buche

Wenn Sie ein Parkett suchen, kommen Sie an der Buche kaum vorbei. Sie gehört zu den absoluten Klassikern unter den Parkettarten und erfreut sich ungebrochener Beliebtheit. Das hat auch einen guten Grund, den schon der Baum selbst in der Natur zeigen kann. Die Buche ist zuverlässig, ob als Baum oder als Parkett. Wie belastbar sie aber ist und wann Sie besser auf Buchenparkett verzichten sollten, steht hier ganz ausführlich beschrieben.

Doussie

Noch so eine Parkettart, die von Beginn an für Verwirrung sorgt. Denn die Doussie kommt als Afzelia oder auch als Edelkirsche in den Handel. Warum Sie bei diesem Holz besonders gut aufpassen sollten, was Sie kaufen und welche Preise für diesen Bodenbelag aufgerufen werden, lesen Sie übersichtlich zusammengefasst in diesem Artikel.

Eiche

Eine der Parkettarten, mit denen man gar nichts falsch machen kann, oder? Tatsächlich hat die Eiche große Vorteile, aber auch Schwachstellen. Welche Varianten dieses Parketts optisch möglich sind und worauf Sie in Kombination mit Metallfüßen an Ihrem Mobiliar achten sollten, haben wir im Artikel zum Eichenparkett anschaulich zusammengetragen.

Esche

Esche ist eine aufregende Parkettart, denn sie glänzt durch ihr attraktives Farbspiel. Wie dieses entsteht und welche besondere Raumwirkung diese Eigenschaft für Sie als Kunde haben kann, erklären wir genauso wie die Frage, ob sich Eschenparkett für den Außenbereich handelt.

Kirschbaum

Sind Sie auf der Suche nach sehr exklusiven Parkettarten? Dann ist das Kirschbaumholz vielleicht genau die richtige Lösung für Sie. Seine Farbe ist bestechend intensiv, seine Maserung fein, seine Belastbarkeit gut. Was Sie aber in puncto Pflege wissen sollten und wie tief Sie für ein solides Kirschbaumparkett in die Tasche greifen müssen, erklären wir Ihnen auf dieser Seite genauer.

Kork

Ist Korkparkett überhaupt eine der echten Parkettarten? Wie man es nimmt, denn tatsächlich stammt das Korkparkett nicht vom Stamm der Korkeiche, sondern aus deren Rinde. Dass sich ein Blick trotzdem lohnt und welche unschlagbaren Vorteile Besitzer eines Korkparketts erwarten dürfen, lesen Sie im umfangreichen Ratgeber zu dieser speziellen Parkettart.

Lärche

Gehört die weiche Lärche überhaupt zu den möglichen Parkettarten für einen Fußboden? Dieser Frage haben wir uns angenommen und uns das Weichholz genauer angesehen. Die gute Nachricht vorweg: Ja, Sie können Parkett aus Lärchenholz kaufen und damit auch glücklich werden. Aber Sie sollten sich genau ansehen, in welchem Bereich es einsetzbar ist. Wie belastbar, wie feuchtigkeitstolerant und aufwendig in der Pflege diese Parkettart ist, erfahren Sie in unserer Unterseite zum Lärchenparkett.

Nussbaum

Der Baum ist eher plump und unscheinbar, die daraus hergestellte Parkettart aber unglaublich elegant. Nussbaumparkett hat sich zu einem Klassiker der Holzfußböden gemausert und ist in Deutschland sehr beliebt. Die Optik ist bestechend schön und lässt sich gut kombinieren. Warum sich Nussbaumparkett vor allem für kleine Räume eignet und ob Sie es in der massiven Variante oder als Fertigparkett im mehrschichtigen Aufbau erwerben sollten – wir gehen auf diese und weitere Fragen hier genauer ein.

Olive

Wenn Sie sich für extravagante Parkettarten interessieren, die so garantiert nicht jeder in seinem Wohnzimmer liegen hat, sehen Sie sich das Olivenholzparkett an. Seine honigfarbene samtweiche Optik wird sie begeistern, seine Farbakzente erzählen jahrhundertealte Geschichten. Und trotzdem ist es diese Parkettart nicht nur ein optisches Highlight, sondern auch gut belastbar. Welche Nachteile dieses besondere Stück Holz aber auch hat und wie Sie herausfinden, ob es Ihr Traumparkett sein könnte, beleuchten wir in unserer Sammlung zum Olivenholzparkett.

Parkettarten auswählen und vom Profi verlegen lassen

Für welches Holz Ihr Herz auch schlagen mag, jedes Parkett stellt andere Anforderungen an die Verlegung. Manche neigen falsch verlegt zur Fugenbildung, andere brauchen besondere Aufmerksamkeit beim Zuschneiden der Verlegeelemente, um nicht zu splittern. Wieder andere geben optisch vor, welche Verlegerichtung am schönsten aussieht und am besten wirkt. Um lange Freude an Ihrem neuen Fußboden zu haben, empfehlen wir Ihnen, sich Unterstützung zu holen. Einmal professionell verlegt wird Sie Ihr Parkettboden über viele Jahre erfreuen können. Holen Sie sich unverbindliche Angebot ein und investieren Sie in Ihr persönliches Wohlfühlambiente.

Weiterlesen zum Thema "Ahorn-Parkett"

Erfahrungen & Fragen zum Thema Parkett

Einfamilienhaus von 1966: Grundsanierung + Renovierung: Beratung und Kosten?

Hallo, ich plane eine Komplettsanierung und Renovierung eines Einfamilienhauses aus dem Jahr 1966. Hierzu bin ich auf der Suche nach Kosteneinschätzungen und Fachprofis aus meiner Region: Was kostet eine Pelletheizung (zzgl. laufende Kosten) für ein Einfamilienhaus mit ca. 180 qm Wohnfläche, 2 Kellerräume dazu wären vorhanden? Was kostet die Verlegung von Echtholzparkett, mittlere Preisklasse für ca. 115 qm, davon sind 23 qm Granit zu entfernen? Was kostet eine Vollwärmedämmung eines EFH mit ca. 220 qm zu isolierende Fläche? Was kostet ein Trockenbau von ca. 2 Meter? Was kostet die Entfernung von ca. 9 Meter nicht tragenden Innenwänden zu entfernen? Was kostet ein Bauleiter? Was kostet Teppich zu verlegen, mittlere Preisklasse, alter Teppich zu entsorgen, ca. 90 qm? Was kostet ein Türrahmen mit zwei Türen, Scharniere zu jeder Seite und zwei Schallschutztüren aus Holz, weiß? Was kostet ein neuer Sicherungskasten mit F1 Sicherungen? Was kostet ein neues Balkongelände, Stahl gebürstet ca. 3 Meter? Was kostet ein Maler für die komplette Streichung eines Hauses in weißer Farbe, ca. 250 qm inkl. Keller (leer geräumt)? Was kostet ein Außenanstrich eines EFH Hauses, Farbe Grau, ca. 200 qm Fläche?
Antwort von Energieberater Kruft

Das sind ja ganz schön viele Fragen:

Was kostet eine Pelletheizung (zzgl. laufende Kosten) für ein Einfamilienhaus mit ca. 180 qm Wohnfläche, 2 Kellerräume dazu wären vorhanden?
Auf dem Lande ca. 20.000€ plus Lager, in Münschen etwa 10.000€ mehr


Was kostet eine Vollwärmedämmung eines EFH mit ca. 220 qm zu isolierende Fläche? Ohne Detailanpassungen 130 €/m² plus 20-30 € für ein System, das nicht nach 5 Jahren anfängt zu veralgen (mineralisches System), Öko nochmals 20-30 € extra (Schafwolle, Holzfaser, etc.)

-> mit Pellets+Vollwärmeschutz und noch ein wenig mehr ist sicherlich eine Förderung als Effizienzhaus möglich -> bis zu 30% Zuschuss, die man Vorher (!) beantragen muss, dazu kommt ggfs. noch BAFA und Bayern 10000

Was kostet ein Bauleiter? ohne Haftung 70-100 €/h brutto ansonsten nach HOAI= ca. Bausumme (inkl. Anteil mitzuverarbeitende Bausubtanz) x 5%

Was kostet ein Türrahmen mit zwei Türen, Scharniere zu jeder Seite und zwei Schallschutztüren aus Holz, weiß?


Was kostet ein Außenanstrich eines EFH Hauses, Farbe Grau, ca. 200 qm Fläche? mit Gerüst ca. 30-45 €/m²

Fußbodenheizung von 1982: Parkettboden nicht möglich?

Guten Tag, wir haben noch eine herkömmliche elektrische Fußbodenheizung, die 1982 eingebaut wurde. Jetzt wollten wir Parkett verlegen, doch es hieß, das sei nicht möglich. Durch die schnelle Erwärmung der Heizspiralen könnte das Holz arbeiten und sich verziehen. Stimmt das? Was raten Sie uns? Vielen Dank und freundliche Grüße!
Antwort von Willi Wunderlich

Parkettleger und Hersteller der FBH befragen, ist haarig.

Gruß, Wunderlich

Dehnungsfuge bei Fußbodenheizung vergessen

Sehr geehrte Damen und Herren, wir haben Anhydritestrich verlegen lassen und festgestellt, dass zwischen Wohnzimmer und Küche (getrennt steuerbare Fußbodenheizung und offene Wohnküche) die Dehnungsfuge vergessen wurde. Kann man hier nachträglich etwas korrigieren und wie bzw. muss man das überhaupt, da wir Landhausdiele/Parkett überall verlegen möchten? Vielen Dank und viele Grüße, Familie Müller
Antwort von Firma NATURAL-Energy - Energie-Umwelt-Konzepte UG

Sehr geehrte Familie Müller,

fragen sie ihren Installateur, wie er die Heizkreise für Küche und Wohnzimmer verlegt hat.
In dem Übergangs-Bereich zwischen Küche und Wohnzimmer werden wohl keine Heizschlangen verlegt sein.
Dann können sie mit einer Flex den Estrich aufschneiden und sie haben eine Dehnungsfuge.

Sie haben nur ein Problem mit ihrem Landhausdiele/Parkett. Denn Holz leitet die Wärme nicht.
Sie werden keine Wärme in ihrem Wohnzimmer/Küchen haben, bzw. sie müssen erhebliche Energie aufwenden müssen, um überhaupt etwas Wärme zu haben.

Gruß,
Johann Christl

Eigene Frage stellen

Frage stellen

HausCo Logo
Experten & Fachbetriebe beantworten kostenlos Ihre Fragen
Jetzt Frage stellen