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Holzdielen: das vielleicht schönste Stück Parkett

Kunden sind oftmals unsicher, weil im Handel verschiedene Begrifflichkeiten für Holzböden verwendet werden. Der Unterschied zwischen Laminat und Parkett fällt hier meist noch leicht. Die Unterscheidung von Holzdielen und Parkett hingegen nicht immer. Auch hier bei den Boden-Profis sprechen wir immer wieder von beidem, von Dielen- und Parkettböden. Was genau es mit Holzdielen auf sich hat, worin sie sich von Parkett unterscheiden und was sie so attraktiv macht, lesen Sie im nachfolgenden Text.
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Wie sehen Holzdielen aus?

Sie kennen vielleicht die Geschichten von der Renovierung alter Häuser, bei der ein alter Dielenboden zum Vorschein kam. Solche Entdeckungen sind schon echte Schätze, denn alte Dielenböden sind sehr beliebt, wertig und meist massiv. Bereits seit Beginn der Verwendung von Holzböden wurden Holzdielen verarbeitet. Die Optik ist meist sehr schlicht, dank der Länge der alten Dielen aber gerade majestätisch.

Holzdielen mit markanter MaserungBildquelle: © Friedberg - Fotolia.com

Klassische Holzdielen verlieren nichts von ihrem Charme und rangieren zeitlos an der Spitze der beliebtesten Böden. Optisch sind sie in allen nur denkbaren Nuancen möglich, die die Natur uns bietet. Helles Holz aus Ahorn, bewährte Buche, kernige Fichte oder Kiefer oder markant grobporige Esche – sie bedienen nahezu jeden Geschmack.

Was ist der Vorteil dieses Bodens?

Holzdielen sind nicht besonders ausgefallen oder modern, sie sind vielmehr zeitlos. Aber genau das ist ihr großer Vorteil. Stellen Sie sich eine Diele von bis zu fünf Metern vor, wie sie z.B. der Parketthersteller Hain im Sortiment führt, wird auf einen Blick klar, dass die Raumwirkung hier ganz besonders ist. Ein langes und massives Stück Holz, wie es in der Natur gewachsen ist, ermöglicht einen absolut authentischen Look. Farbmaserungen mit ganz natürlichem Farbspiel, eine authentische Haptik, Astlöcher und alles, was die Natur so reizvoll macht, spiegelt sich im Endprodukt der Massivholzdiele wider.

Wie werden Holzdielen noch bezeichnet?

Die Holzdiele an sich besteht aus einem Stück und kommt meist als Landhausdiele in den Handel. Oftmals auch zu finden ist der Schiffsboden, der aber optisch dreigeteilt ist. Hier erkennen Sie drei einzelne längliche Elemente, die auf einer gemeinsamen Trägerplatte aufgebracht wurden. In alten Villen finden Sie auch hin und wieder noch Friesböden. Dieser Boden besteht aus Holzdielen, die in Friesen gefasst sind. Diese sind optisch abwechslungsreich, aber heute etwas aus der Mode gekommen.

Sind Holzdielen immer Parkett?

Bei der Holzdiele handelt es sich um Parketteinheiten ab einer bestimmten Länge. Genau festgelegt ist diese heute nicht, denn es gibt sowohl Langdielen als auch Kurzdielen. Erstere erreichen teilweise stattliche Maße bis zu vier oder sechs Metern und eignen sich daher besonders für große Räume. Dielen werden oft in so langen Stücken angeboten, wie der Stamm des Baumes gewachsen ist. Gemeint ist hier immer ein Parkettfußboden. Möglich sind sie als Massivholzdielen oder als mehrschichtige Holzdielen.

Was unterscheidet Massivholzdielen und Mehrschichtdielen?

Es ist hier wie beim Massivparkett und dem Mehrschichtparkett. Auch Holzdielen können einschichtig aufgebaut sein, dann sind es Massivholzdielen. Hier besteht die ganze Verlegeeinheit aus einem einzigen Stück Holz. Gestaltet sich der Aufbau wie beim Mehrschicht- oder Fertigparkett nicht aus einem Holzstück, sondern aus mehreren Lagen, handelt es sich zwar immer noch um eine Diele, aber nicht mehr um eine Massivholzdiele. Zumindest die zweite oder, sofern vorhanden, dritte Schicht besteht hier meist nicht aus massiver Eiche, Kiefer oder Nussbaum, sondern aus einer einfachen Trägerplatte aus Holz.

Was unterscheidet Holzdielen von Laminat?

Laminat zählt zwar zu den Holzböden, hat an der Oberfläche aber gar keine Holzschicht, sondern lediglich eine Dekorfolie. Diese sieht zwar aus wie Holz, ist aber keine massive Nutzfläche, wie Parkett oder eben Holzdielen sie bieten. Bei Massivholzdielen ist diese Schicht dick und beträgt rund 10 bis 20 mm. Bei mehrschichtigen Dielen hingegen kann die Nutzschicht an der Oberfläche auch weniger dick ausfallen. Mehrschichtige Dielen und Laminat weisen Gemeinsamkeiten im Aufbau auf und bestehen aus Trägerplatte und, bei der dreischichtigen Variante, stabilisierendem Gegenzug.

Wie kann ich Holzdielen verlegen?

Das Verlegen ist nicht ganz einfach. Massivholzdielen werden wie Massivholzparkett verklebt. Hier werden also die einzelnen Dielen direkt auf die Unterlage geklebt. Früher wurden die Dielenbretter häufig noch genagelt, was aber heute nicht mehr üblich ist. Holzdielen mit mehrschichtigem Aufbau können verklebt oder per Klicksystem verlegt werden. Ist der Aufbau zweischichtig, wird verklebt, ist er dreischichtig, wird schwimmend verlegt, also ineinander geklickt. Aufgrund der beachtlichen Maße ist diese Variante beim großformatigen Dielenboden aber seltener – klebend zu verlegen ermöglicht schlichtweg eine bessere Stabilität und Haftung des Bodens. Kompaktere Kurzdielen für die schwimmende Verlegung finden Sie hingegen häufiger.

Wo bekomme ich Hilfe beim Verlegen?

Holzdielen, gerade die prächtigen Landhausdielen, zu verlegen erfordert handwerkliches Geschick. Während Kurzdielen meist handlich sind und dem geübten Heimwerker eine eigene Verlegung ermöglichen, stoßen Kunden bei Langdielen schnell an ihre Grenzen. Damit der Boden aber seine volle Raumwirkung und seinen prächtigen Charme entfalten kann, ist eine fachgerechte Verlegung wichtig. Sollten Sie sich für Holzdielen interessieren und Hilfe beim Verlegen brauchen, werden Sie sicher in unserer Bodenleger-Branchensuche fündig. Sichten Sie unsere unverbindlichen Angebote ganz in Ruhe und wählen Sie den besten Partner vor Ort für Ihre Dielenböden aus.