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Tafelparkett: der königliche Fußboden

Gerne wird das Tafelparkett auch als die Königin der Parkettböden bezeichnet, denn diese Parkettvariante ist wohl die edelste und exklusivste aller Holzböden. Da sie einst nur in repräsentativen Gebäuden und Schlössern wie zum Beispiel in Versailles verlegt wurde, spricht man auch vom „Französischen Parkett. Aber auch in Deutschland finden wir viele Beispiele dieser Verlegeart, wie zum Beispiel in der Würzburger Residenz oder im Münchner Schloss Nymphenburg. Dieser besonders edle Bodenbelag wird auch heute noch in wertvoller Handarbeit hergestellt. Mehr zur Königsklasse der Parkettböden lesen Sie im nachfolgenden Text.
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Der Aufbau macht den Unterschied

Bei der Herstellung des Tafelparketts werden verschiedene Holzelemente in geometrischen Mustern oder Ornamenten wie Rauten, Würfeln oder Sternen angeordnet und auf einer quadratischen Trägerholzschicht verleimt. Sehr oft werden dabei verschiedenfarbige Hölzer verwendet. Die nun so entstandenen quadratischen Tafeln werden standardmäßig in Größen von 300 x 300 mm bis 1000 x 1000 mm hergestellt.

Tafelparkett kann sowohl aus massiven einschichtigen Tafeln (Höhe 10 mm), wie auch aus mehrschichtig aufgebauten Tafeln (4-10 mm Nutzschicht) bestehen und hat dementsprechend eine hohe Langlebigkeit, wie es auch die sehr gut erhaltenen Böden vieler Schlösser dokumentieren. Der robuste Bodenbelag ist also auch im täglichen Dauereinsatz äußerst belastbar. Französisches Parkett vereint wie kein anderes Parkett eine hohe Langlebigkeit und Robustheit mit edler Exklusivität.

Die einzelnen Tafeln werden je nach Ausführung durch Nut und Feder oder mit Längs- und Querholzfedern in rundumlaufenden Nuten miteinander verbunden. Je nach Untergrund wird das Tafelparkett wie auch die meisten massiven Parkettarten vollflächig verklebt oder genagelt. Die Oberfläche wird nach der Verlegung je nach Vorliebe mit Öl, Wachs oder Lack versiegelt, aber auch die rohe, unbehandelte Variante des Tafelparketts ist eine attraktive Möglichkeit.

Tafelparkett: Verlegemuster für königliches Flair

Das heutige Tafelparkett bietet eine große Variation von klassischen, verspielten bis hin zu modernen Designs. Die Auswahl ist durch die Kombination von verschiedenen Mustern bzw. Ornamenten mit den verschiedensten Hölzern unendlich. Ein Klassiker schlechthin unter den Mustern ist das Verlegemuster "Versailles". Dieses Muster geht weit in die französische Geschichte mit ihren Schlössern und herrschaftlichen Gebäuden zurück. Durch quadratische und rechteckige Holzelemente entsteht die klassische, strenge und netzartige Tafel, die zudem umlaufend eingefasst ist. Die Versailles-Tafeln sind beispielsweise in den Größen 80 x 80 cm oder 100 x 100 cm erhältlich. Für das Tafelparkett Versailles wird klassischerweise Eiche verwendet, dabei kann es sich zum Beispiel um französische Eiche oder sogar um echtes Eichen-Altholz handeln. Die Ausführungen können wie schon erwähnt massiv oder mehrschichtig mit unterschiedlichen Höhen der Nutzschicht sein. Verlegen Sie Tafelparkett aus mehrschichtig aufgebauten Tafeln, ist dies auch für eine Fußbodenheizung sehr gut geeignet.

Tafelparkett "Versailles" besticht durch seine zeitlose und elegante Erscheinung. Der Gestaltung der einzelnen Tafeln sind generell keine Grenzen gesetzt, so sind zum Beispiel auch Flechtmuster, Gehrfries- oder Winkelfriesmuster oder Fischgratmuster möglich. Es gibt wohl kaum ein Parkett mit so vielen kreativen Mustern, wie das Tafelparkett sie bietet. Bei der Verlegung der vorgefertigten Platten lassen sich durch geschickte Kombination von Formen und Holzfarben die originellsten Bodenbilder gestalten oder, punktuell eingesetzt, herrliche Details oder Betonungen in der Gestaltung des Raumes erzielen. Nicht nur durch kreative Kombinationen lässt sich der Boden gestalten, sondern auch durch eine effektvolle und gezielte Verlegerichtung. Bei der Gestaltung spielt natürlich die spätere Nutzung des Raumes eine große Rolle.

Ein weiteres Mittel zur Gestaltung des Tafelparkett-Bodens ist ein umlaufender Fries. Der Fries kann dabei den Wandverlauf aufnehmen oder aber ein besonders aufwendig gestaltetes Detail zum Beispiel in der Mitte des Raumes umrahmen und somit besonders betonen. Auch die Friesgestaltung ist sehr vielfältig. Hier seien nur als Beispiele der Leiterfries oder der griechische Mäander genannt. Fries verleiht dem Raum zusätzlich eine sehr klassische und einzigartige Optik.

Edles Holz bevorzugt

Generell ist die Eiche die bevorzugte Holzart bei Tafelparkett, aber auch Hölzer wie zum Beispiel Ahorn, Kirschbaum, Nussbaum, Merbau, Teak, Palisander oder sehr lange gelagertes Altholz sind möglich, um die verschiedensten Effekte in der Bodengestaltung zu erreichen. Denn häufig werden verschiedene Holzarten kombiniert, um auf diese Weise zu ganz individuellen Ergebnissen zu gelangen. Das hat natürlich auch seinen Preis. Der Preis für französisches Parkett richtet sich vor allem nach der Holzart, Plattengröße und den Ausführungsdetails. Je kleinteiliger das Muster und je seltener die Holzart, desto teurer ist das Tafelparkett. Es handelt sich um ein exklusives Produkt mit einer hohen Wertigkeit.

Eine besonders aufwendige Variante ist ein Tafelparkett mit Einlegearbeiten, den sogenannten Intarsien. Diese können die unterschiedlichsten Formen haben: Von Schriftzügen über Wappen oder floralen Ornamenten ist nahezu alles möglich. Bei den Intarsien handelt es sich um sehr filigrane und oft gerundete Formen, daher ist es besonders wichtig, dass diese Holzelemente besonders passgenau sind. Aus diesem Grund werden sie mit dem Laser zugeschnitten, im Gegensatz zu den geometrischen Mustern des Tafelparketts, die mit CNC-Fräsen geschnitten werden. Durch die Intarsien-Technik können eine oder mehrere, farblich unterschiedliche Holzarten nach individuellen Wünschen kombiniert und so die gewünschten Ornamente oder Wappen gestaltet werden.

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Dieser Artikel wurde erstellt von: , Redakteur www.Boden-Profis.de