Mehrschichtparkett

Wer sich für ein Mehrschichtparkett entscheidet, wählt immer den Kompromiss, quasi den gesunden Mittelweg. Und das in vielerlei Hinsicht. Denn das Mehrschichtparkett liegt sowohl preislich im mittleren Niveau zwischen Laminat und Massivparkett. Und auch von der Qualität und Belastbarkeit finden Kunden hier eine solide Mittellösung. Was Mehrschichtparkett ausmacht, wo der Mittelweg eine gute Lösung ist und worauf Sie als Kunde hierbei verzichten müssen, möchten wir Ihnen genauer aufzeigen.
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ParkettMehrschichtparkett

Mehrschichtparkett: der gesunde Mittelweg

Typisch für das Mehrschichtparkett ist sein mehrschichtiger Aufbau. Der Name ist tatsächlich Programm, denn im Gegensatz zum Massivparkett mit seiner durchgängigen Massivholzschicht, treffen hier mehrere Schichten aufeinander. Obenauf liegt die Nutzschicht. Diese ist das, was Sie als Kunde am Ende sehen. Holzart und Haptik der Nutzschicht machen den gesamten Look des Mehrschichtparketts im Raum aus und sind nicht selten das ausschlaggebende Kaufkriterium dieses Produktes.

Bildquelle: © Africa Studio - Fotolia.com

Da die Nutzschicht beim Mehrschichtparkett aber nur wenige Millimeter dünn ist, folgt darunter eine stabilisierende Trägerschicht. Das Prinzip ähnelt dem des Laminats. Nur, dass beim Laminat obenauf eine Dekorfolie liegt und keine Echtholzschicht, wie es hier der Fall ist. Die dritte Schicht ist nicht immer gegeben. Handelt es sich um ein Zweischichtparkett, entfällt sie. Erwerben Sie hingegen ein Dreischichtparkett, besteht das Produkt aus eben diesen drei Schichten: Nutzschicht, Trägerschicht und Gegenzug. Ganz so eindeutig ist der Begriff des Mehrschichtparketts also doch nicht, denn es kann sich sowohl um ein zweischichtiges als auch ein dreischichtiges Produkt handeln.

Zwei oder drei Schichten: Welches Mehrschichtparkett brauche ich?

Ob Sie nun ein Zweischicht- oder Dreischichtparkett bevorzugen, hängt von Ihren Ansprüchen ab. Die beiden Varianten unterscheiden sich zwar nicht grundlegend, aber doch deutlich voneinander. Mehrschichtparkette sind beide, 3-Schicht-Parkett aber wird ergänzend auch als Fertigparkett bezeichnet. Wohingegen der zweischichtige Aufbau wiederum ein Mittelweg zwischen Fertigparkett und Massivparkett ist. Zu viele Mittelwege für Sie? Zugegeben, das Thema Mehrschichtparkett wird an dieser Stelle etwas komplizierter. Für tiefergehende Informationen empfehlen wir an dieser Stelle unsere Artikel zum 2 Schicht Parkett bzw. 3 Schicht Parkett. Im Folgenden möchten wir uns auf die möglichen Kaufkriterien beschränken, die Ihnen bei der Frage „Welches Mehrschichtparkett ist das richtige für mich?“ weiterhelfen sollen.

Vor- und Nachteile der mehrschichtigen Parkette

Klarer Vorteil des Dreischichtparketts ist seine komfortable Verlegung. Diese Form des Mehrschichtparketts kann ganz einfach im Klicksystem, Fachleute nennen dies auch „schwimmend“, verlegt werden. Keine vollflächige Verklebung bedeutet auch weniger Arbeitsaufwand und geringere Kosten für Kleber und Arbeitsgeräte. Auch die Oberfläche dieses Mehrschichtparketts ist bereits fertig behandelt – es ist quasi sofort einsatzbereit und direkt begehbar.

Doch auch das zweischichtige Mehrschichtparkett kann auftrumpfen. Zwar ist seine Verlegung komplizierter, dafür in der Regel aber auch wesentlich langlebiger. Ein vollflächig verklebter Parkettboden hält beinahe ein ganzes Leben. Und eignet sich außerdem sehr gut für die Verlegung über einer Fußbodenheizung. Da müssen Sie beim Produkt aus drei Schichten jedoch Abstriche machen. Durch die schwimmende Verlegung entstehen hier Luftpolster zwischen Parkett und Untergrund, die die Wärmeleitung und damit die erreichte Heizleistung einer darunter liegenden Fußbodenheizung mindern können. Der direkte Kontakt zum Untergrund wirkt sich auch auf den Trittschall aus. Mehrschichtparkette aus zwei Schichten sind dadurch wesentlich leiser – gerade in Mietwohnungen ein wichtiges Kriterium. Qualitativ betrachtet spielt das Zweischichtparkett durchaus in der Oberliga der Mehrschichtparkette. Das dreischichtige Pendant hingegen steht für eine besonders komfortable und kostengünstige Lösung, wenn es Echtholz sein soll.

Welches Mehrschichtparkett bietet die größte Auswahl?

Welche Farbe bevorzugen Sie? Soll es bei Ihrem Mehrschichtparkett Eiche, Nussbaum oder Ahorn sein? Die Auswahl ist bei beiden Varianten durchaus beachtlich. Das beliebte dreischichtige System wird fertig behandelt und veredelt angeboten. Von klassischer Eiche bis hin zu exotischem Bambus ist hier optisch vieles möglich. Da die Nutzschicht nur sehr dünn ist, eröffnet die Holzauswahl günstige Parkettträume für Liebhaber eines exklusiven Ambientes. Es macht am Ende einfach einen Unterschied, ob Sie ein teures Holz als Massivparkett oder lediglich als Mehrschichtparkett kaufen! Optisch auf den ersten Blick nicht so sehr, die Preise sind beim Dreischichtparkett dann aber deutlich niedriger.

Preislich etwas teurer, von der Auswahl aber gleichwertig, sind zweischichtige Mehrschichtparkette zu bekommen. Hier haben Sie in der Regel auch länger etwas von der bevorzugten Holzart, denn dank seiner leicht dickeren Nutzschicht lässt dieses Mehrschichtparkett Renovierungen grundsätzlich zu. Beim dreischichtigen Vertreter kommen sie hingegen schnell an die Grenzen, was ein Abschleifen und Reparieren betrifft. Mit traditionellem Massivparkett können aber beide in diesem Punkt nicht mithalten.

Auch die mögliche Verlegerichtung lässt Spielraum für die eigenen Wünsche zu. Am beliebtesten ist nach wie vor die Verlegung in klassischen Stabreihen, aber prinzipiell sind auch andere Verlegemuster wie Fischgrät oder Würfelmuster möglich. Was genau das einzelne Mehrschichtparkett hier leisten kann, hängt von Ihrem Wunschprodukt ab. Gerade bei der schwimmenden Verlegung können Abstriche bei der Auswahl des Verlegemusters nicht völlig ausgeschlossen werden.

Mehr Schichten für Ihren Wohnkomfort?

Klingt der Mittelweg des Mehrschichtparketts interessant für Sie? Dann lassen Sie sich doch ergänzend persönlich vor Ort beraten. Welche Variante in Ihren Raum passt, stellen Sie ganz einfach gemeinsam mit dem Profi fest. Einfacher geht es nicht und kostenlos ist dieser Service obendrein. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!

Weiterlesen zum Thema "2 Schicht Parkett"

Erfahrungen & Fragen zum Thema Parkett

Einfamilienhaus von 1966: Grundsanierung + Renovierung: Beratung und Kosten?

Hallo, ich plane eine Komplettsanierung und Renovierung eines Einfamilienhauses aus dem Jahr 1966. Hierzu bin ich auf der Suche nach Kosteneinschätzungen und Fachprofis aus meiner Region: Was kostet eine Pelletheizung (zzgl. laufende Kosten) für ein Einfamilienhaus mit ca. 180 qm Wohnfläche, 2 Kellerräume dazu wären vorhanden? Was kostet die Verlegung von Echtholzparkett, mittlere Preisklasse für ca. 115 qm, davon sind 23 qm Granit zu entfernen? Was kostet eine Vollwärmedämmung eines EFH mit ca. 220 qm zu isolierende Fläche? Was kostet ein Trockenbau von ca. 2 Meter? Was kostet die Entfernung von ca. 9 Meter nicht tragenden Innenwänden zu entfernen? Was kostet ein Bauleiter? Was kostet Teppich zu verlegen, mittlere Preisklasse, alter Teppich zu entsorgen, ca. 90 qm? Was kostet ein Türrahmen mit zwei Türen, Scharniere zu jeder Seite und zwei Schallschutztüren aus Holz, weiß? Was kostet ein neuer Sicherungskasten mit F1 Sicherungen? Was kostet ein neues Balkongelände, Stahl gebürstet ca. 3 Meter? Was kostet ein Maler für die komplette Streichung eines Hauses in weißer Farbe, ca. 250 qm inkl. Keller (leer geräumt)? Was kostet ein Außenanstrich eines EFH Hauses, Farbe Grau, ca. 200 qm Fläche?
Antwort von Energieberater Kruft

Das sind ja ganz schön viele Fragen:

Was kostet eine Pelletheizung (zzgl. laufende Kosten) für ein Einfamilienhaus mit ca. 180 qm Wohnfläche, 2 Kellerräume dazu wären vorhanden?
Auf dem Lande ca. 20.000€ plus Lager, in Münschen etwa 10.000€ mehr


Was kostet eine Vollwärmedämmung eines EFH mit ca. 220 qm zu isolierende Fläche? Ohne Detailanpassungen 130 €/m² plus 20-30 € für ein System, das nicht nach 5 Jahren anfängt zu veralgen (mineralisches System), Öko nochmals 20-30 € extra (Schafwolle, Holzfaser, etc.)

-> mit Pellets+Vollwärmeschutz und noch ein wenig mehr ist sicherlich eine Förderung als Effizienzhaus möglich -> bis zu 30% Zuschuss, die man Vorher (!) beantragen muss, dazu kommt ggfs. noch BAFA und Bayern 10000

Was kostet ein Bauleiter? ohne Haftung 70-100 €/h brutto ansonsten nach HOAI= ca. Bausumme (inkl. Anteil mitzuverarbeitende Bausubtanz) x 5%

Was kostet ein Türrahmen mit zwei Türen, Scharniere zu jeder Seite und zwei Schallschutztüren aus Holz, weiß?


Was kostet ein Außenanstrich eines EFH Hauses, Farbe Grau, ca. 200 qm Fläche? mit Gerüst ca. 30-45 €/m²

Fußbodenheizung von 1982: Parkettboden nicht möglich?

Guten Tag, wir haben noch eine herkömmliche elektrische Fußbodenheizung, die 1982 eingebaut wurde. Jetzt wollten wir Parkett verlegen, doch es hieß, das sei nicht möglich. Durch die schnelle Erwärmung der Heizspiralen könnte das Holz arbeiten und sich verziehen. Stimmt das? Was raten Sie uns? Vielen Dank und freundliche Grüße!
Antwort von Willi Wunderlich

Parkettleger und Hersteller der FBH befragen, ist haarig.

Gruß, Wunderlich

Dehnungsfuge bei Fußbodenheizung vergessen

Sehr geehrte Damen und Herren, wir haben Anhydritestrich verlegen lassen und festgestellt, dass zwischen Wohnzimmer und Küche (getrennt steuerbare Fußbodenheizung und offene Wohnküche) die Dehnungsfuge vergessen wurde. Kann man hier nachträglich etwas korrigieren und wie bzw. muss man das überhaupt, da wir Landhausdiele/Parkett überall verlegen möchten? Vielen Dank und viele Grüße, Familie Müller
Antwort von Firma NATURAL-Energy - Energie-Umwelt-Konzepte UG

Sehr geehrte Familie Müller,

fragen sie ihren Installateur, wie er die Heizkreise für Küche und Wohnzimmer verlegt hat.
In dem Übergangs-Bereich zwischen Küche und Wohnzimmer werden wohl keine Heizschlangen verlegt sein.
Dann können sie mit einer Flex den Estrich aufschneiden und sie haben eine Dehnungsfuge.

Sie haben nur ein Problem mit ihrem Landhausdiele/Parkett. Denn Holz leitet die Wärme nicht.
Sie werden keine Wärme in ihrem Wohnzimmer/Küchen haben, bzw. sie müssen erhebliche Energie aufwenden müssen, um überhaupt etwas Wärme zu haben.

Gruß,
Johann Christl

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