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Wie teuer sind Parkettarbeiten: Kosten rund ums Parkett

Parkett zählt zu den Bodenbelägen, die eher höhere Kosten verursachen. Das natürliche Material und die stabile Verarbeitung sind klare Faktoren, die sich im Preis niederschlagen. Doch nicht das Parkett alleine bestimmt die Kosten, sondern auch Arbeiten, die rund um den Bodenbelag anfallen. Womit Sie rechnen müssen, wenn Sie Parkett verlegen, abschleifen oder ausbessern lassen, möchten wir Ihnen im nachfolgenden Artikel etwas näher erklären.
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Handwerker-Kosten im Bereich Parkett

Allein die Materialpreise von Parkett bewegen sich auf stark unterschiedlichen Preisniveaus. In unserem Artikel zum Thema Materialpreise können Sie hiervon einen ersten Eindruck gewinnen. Im nun folgenden Text soll es vor allem um die erweiterten Kosten gehen. Konkret um solche, die Sie berücksichtigen müssen, wenn Sie einen Handwerker beauftragen.

Hier kommt es zunächst darauf an, ob ein Fachmann einen neuen Parkettboden verlegen, oder einen bereits vorhandenen schleifen oder ausbessern soll. Grundsätzlich muss nicht jedes in die Jahre gekommene Parkett ausgewechselt werden. Wenn die Oberschicht noch ausreichend dick, konkret etwa zwei bis drei Millimeter, ist, können Sie Ihr Parkett meist problemlos abschleifen lassen. Bei einem Massivparkett sind dadurch mehrere Abschleifvorgänge möglich, bei einem günstigeren Fertigparkett gegebenenfalls nur ein bis zwei Durchgänge. Sollten Sie sich hier unsicher sein, können Sie einen Experten darum bitten, Ihr Parkett einzuschätzen.

Was kostet es, Parkett abschleifen zu lassen?

Sobald Sie geklärt haben, ob ein bereits verlegtes Parkett grundsätzlich noch einmal abgeschliffen werden kann, können Sie den Auftrag vergeben. Die Kosten setzen sich hier aus verschiedenen Faktoren zusammen. Folgende Dinge sind für das Abschleifen Ihres Parketts nötig:

  • Vorbereitung des Bodens: Möbel müssen entfernt und Sockelleisten abgeschraubt werden. Sie können die Kosten reduzieren, indem Sie diesen Arbeitsschritt in Eigenleistung erbringen.
  • Parkett abschleifen: Der eigentliche Schleifvorgang schlägt mit etwa 10 bis 25 € pro Quadratmeter zu Buche. Kosten für das benötigte Material und die Gerätschaften, beispielsweise die Schleifmaschine, sind hier inbegriffen.
  • Parkett versiegeln: Nachdem Sie Ihr Parkett haben abschleifen lassen, benötigt es eine neue Versiegelung. Auch diese können Sie direkt vom Handwerker vornehmen lassen. Hierfür entstehen zusätzliche Kosten von ca. 10 bis 15 € pro Quadratmeter.
  • Kosten für An- und Abfahrt: Wählen Sie einen Fachbetrieb aus der Region, um die Kosten für An- und Abfahrt möglichst gering zu halten.

Ist Eigenleistung günstiger?

Wenn Sie Ihr Parkett in Eigenleistung abschleifen oder auch verlegen lassen, sind die tatsächlichen Kosten zunächst günstiger. Dennoch müssen Sie mit der Miete für ein Schleifgerät, den Kosten für Versiegelung, Rolle zum Auftragen dieser Schicht, Fugendichtstoff etc. rechnen. Unerfahrene Heimwerker stehen außerdem vor der Herausforderung, das richtige Schleifpapier für Ihr Parkett zu wählen und die Oberfläche möglichst gleichmäßig abzuschleifen. Sinnvoll ist es jedoch, die Kosten durch machbare Eigenleistungen, beispielsweise das vorherige Vorbereiten des Zimmers, zu senken.

Wie teuer ist es, Parkett verlegen zu lassen?

Der größte Kostenfaktor ist hier klar das Material selbst. Die zusätzlichen Handwerkerkosten hängen von verschiedenen Dingen ab. Wichtig ist zum einen der Untergrund. Ist dieser bereits frei von Unebenheiten, oder muss er erst noch bearbeitet werden? Wie ist der Raum geschnitten? Parkett ist in quadratischen Räumen ohne Erker, Heizungsrohre und Co. natürlich deutlich schneller verlegt als in einem verwinkelten Zimmer. Der Schnitt des Raumes beeinflusst die Kosten für die Arbeitszeit maßgeblich. Auch das Zuschneiden und Anbringen von Türschienen und Sockelleisten, sowie die Versiegelung des neuen Bodens kommen hinzu. Insgesamt sollten Sie hier mit Kosten von 15 bis 35 € pro Quadratmeter rechnen. Je nach Ansprüchen, beispielsweise einem im Muster verlegten Parkett, kann dieser Preis auch etwas höher ausfallen.

Bildquelle: © Günter Menzl - Fotolia.com

Kann ich gleichzeitig eine Fußbodenheizung verlegen lassen?

Parkett ist an sich ein bereits eher fußwarmer Boden. In Kombination mit einer Fußbodenheizung erhalten Sie aber einen sehr angenehmen Effekt. Der von Ihnen beauftragte Handwerker kann Ihnen meist die gewünschte Fußbodenheizung in einem Durchgang mitverlegen. Wichtig ist nur, dass Sie dann auf ein geeignetes Parkett achten. Hier ist nicht jedes Produkt geeignet, weil nicht jedes Parkett einen passenden Wärmedurchlasswiderstand aufweist. Sollte Ihnen bereits vorm Verlegen klar sein, dass Sie eine Fußbodenheizung wünschen, wählen Sie ausschließlich Parkettsorten mit einem Wärmedurchlasswiderstand (R) unter 0,15 m² K/W. Alternativ fragen Sie Ihren Handwerker nach Empfehlungen für ein Parkett, das sich hier eignet.

Wo finde ich günstige Fachbetriebe?

Wir konnten Ihnen in diesem Artikel hoffentlich eine erste grobe Vorstellung von den Kosten, mit denen Sie rechnen müssen, vermitteln. Dennoch bitten wir Sie, diese nur als Näherungswert zu verstehen. Die Preise variieren teilweise von Region zu Region stark und hängen sehr eng mit Ihrem individuellen Raum zusammen. Ganz konkrete Kosten erhalten Sie in Form eines Kostenvoranschlags. Kontaktieren Sie hierfür einen Fachbetrieb in Ihrer Nähe und bitten Sie um ein konkretes Angebot für Ihren Raum. Wer Ihnen beim Abschleifen oder Verlegen helfen kann, erfahren Sie kostenlos und risikofrei über unsere Online-Branchensuche. Holen Sie sich gleich hier Angebote ein und verwirklichen Sie Ihren Wohntraum!