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Mosaikparkett: das Chamäleon unter den Parkettarten

Mosaikparkett haben Sie sicher schon einmal gesehen, denn es gehört zu den beliebtesten Parkettarten auf dem deutschen Markt. Vor allem seine Vielseitigkeit und die große Bandbreite möglicher Verlegemuster dürften Gründe dafür sein. Tatsächlich ist Mosaikparkett optisch sehr vielfältig und ermöglicht interessante Raumwirkungen für zahlreiche Geschmäcker. Ganz ohne Abstriche kommt aber auch dieser Bodenbelag nicht aus. Welche Vor- und Nachteile Mosaikparkett hat, was Sie beachten sollten, wenn Sie Mosaikparkett verlegen möchten und weitere Informationen zum variantenreichen Klassiker erhalten Sie im nachfolgenden Text.
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Mosaikparkett: Massivparkett mit Aha-Effekt

Wenn Sie sich für ein Mosaikparkett entscheiden, entscheiden Sie sich für ein massives Parkett. Den entscheidenden Unterschied zum Fertigparkett bemerken Sie schnell, denn der Aufbau ist hier ein ganz anderer. Die Oberschicht, auch Nutzschicht genannt, besteht aus mehreren Millimeter Massivholz. Im Falle des Mosaikparketts werden hier einzelne Parkettlamellen zu einem Trägernetz zusammengefasst. So entsteht am Ende eine Verlegeeinheit, die im Gegensatz zum Stabparkett quadratisch verlegt wird. Die genaue Optik der einzelnen Lamellen, die zu einer Verlegeeinheit zusammengefasst werden, kann dabei variieren. Von beliebten Würfeln über Fischgrat und den edlen englischen Verband sind hier kaum optische Grenzen gesetzt. Dies hat enorme Vorteile, denn durch seine Vielseitigkeit eignet sich das Mosaikparkett optisch für nahezu jeden Raum.

Bildquelle: © Stihl024 - Fotolia.com

Das anspruchslose Edelparkett

Aber noch ein weiterer klarer Vorteil spricht für das Mosaikparkett. Denn es ist nicht nur optisch vielseitig, sondern auch äußerst robust. Im Gegensatz zum Fertigparkett mit seiner dünneren Nutzschicht glänzt das massive Mosaikparkett mit einer dicken Oberschicht, die aus rund 8 bis 10 mm oder gar mehr besteht. Mehr mm Nutzschicht bedeuten immer auch mehr Widerstandskraft gegenüber äußeren Beanspruchungen. Die Vorteile sind klar: Mosaikparkett hält viel aus und kann dank seiner dicken Nutzschicht auch problemlos mehrfach renoviert werden. Ein Argument für Kunden, die einen anspruchslosen Boden für mehrere Jahre suchen.

Nachteile des Mosaikparketts

Bis hierher klingt dieser Fußboden nach einem uneingeschränkt empfehlenswerten Produkt. Leider müssen Sie als Kunde aber auch hier Abstriche machen, denn auch, wenn das Mosaikparkett manch einen Vorteil mitbringt, gibt es auch eher nachteilige Dinge die Sie kennen sollten. Wobei nachteilig kein Argument gegen den Kauf eines Mosaikparketts bedeuten muss, es kommt ganz einfach auf Ihre Vorstellungen vor.

Robust und optisch vielseitig, wertig und langlebig ist dieser Boden ohne Frage. Aber eben nicht nur. Gerade wenn es ans Verlegen des Mosaikparketts geht, ist zumindest etwas handwerkliches Geschick nötig. Anders als das simple Klicksystem bei Laminat und Fertigparkett, wird dieses Massivparkett vollflächig verklebt. Das Verlegen erfordert also zum einen einen optimal vorbereiteten Untergrund, zum anderen aber auch Werkzeug und das Wissen, wie ein Parkettboden richtig verklebt werden kann.

Was aus der einen Sichtweise ein Nachteil ist, trägt auch wieder Vorzüge in sich. Denn die etwas komplexere Verlegeweise des Mosaikparketts macht es andererseits zu einem guten Parkett, das über einer Fußbodenheizung verlegt werden kann. Dank des direkten Kontakts mit dem Untergrund bleibt der Wärmeverlust hier gering und die Heizleistung in der Regel sehr gut. Die Oberfläche ist in der Regel unbehandelt und muss noch vor Ort endbehandelt, also versiegelt, werden. Wer auf der Suche nach einer kostengünstigen Parkettvariante ist, ist hier nur bedingt gut beraten. Denn die Preise für das Mosaikparkett liegen über dem von Zwei- oder Dreischichtparkett. Denn wenn an der Oberfläche mehr mm massives Vollholz verarbeitet werden, schlägt sich das auch auf die Preise des Endprodukts nieder.

Die riesengroße Welt des Mosaikparketts erleben

Dass Mosaikparkett optisch vielseitig ist, wissen Sie nun bereits. Trotzdem fällt es Kunden oft schwer, sich dieses quadratische Format für Ihren Raum vorzustellen und die dadurch erzielte Raumwirkung komplett zu erfassen. Glücklicherweise wissen auch die Parketthersteller um diese Problematik und bieten genau hierfür große Showrooms an. Ob Bauwerk Parkett, Hain oder andere Hersteller: Viele Firmen besitzen an bestimmten Standorten Showrooms, in denen Kunden etliche denkbare Parkettvarianten live verlegt begutachten können. So können Sie letztlich nicht nur die Verlegeart besser einschätzen, sondern auch die gewünschte Holzart für Ihr Mosaikparkett direkt vor Ort sehen.

Großflächig verlegt wirkt ein Boden schlichtweg ganz anders als auf einer kleinen Musterplatte. Manch ein Hersteller ermöglicht diesen Service sogar fernab jeglicher Ballungszentren. Herter Parkett beispielsweise erlaubt mit seinem digitalen Showroom einen ortsunabhängigen Blick in seine Parkettwelten. Hier dürfen Kunden sich Ihr Wunschprodukt online in verschiedenen Raumsituationen ansehen und so einen guten ersten Eindruck von Möglichkeiten und eigenen Wünschen bekommen.

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