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Douglasie Dielen: die Holzdielen für den Außenbereich

Auch im Außenbereich müssen Echtholz-Liebhaber nicht auf diesen Look verzichten. Douglasie Dielen sind eine beliebte Alternative zu Steinfliesen und Betonplatten. Warum sich jedoch nicht jedes Holz für den Außenbereich eignet, was die Douglasie Dielen zu optimalen Terrassendielen macht und womit Sie preislich rechnen müssen, wenn Sie Holzdielen für den Außenbereich kaufen möchten, sagen wir Ihnen im folgenden Artikel.
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Douglasie Dielen: Gerade draußen ist Holz nicht gleich Holz

Möglicherweise überlegen Sie sich, Ihre Terrasse mit einem Holzbelag zu versehen, haben aber Bedenken, ob sich Holz überhaupt für die wechselnde Witterung draußen eignen kann. Diese Bedenken sind durchaus berechtigt, denn nicht jedes Holz eignet sich für den Außenbereich. Sonne, Wind, Regen und im Winter längere Zeit Schnee und Frost stellen besondere Herausforderungen dar, die nicht jede Holzdiele mitmachen würde. Wichtig ist, dass es sich bei Außendielen aus Holz um ein sehr belastbares und hartes Holz handelt. Zudem um eines, das sich nicht verzieht und bei Nässe rutschsicher ist.

Douglasie Dielen werden auf einer Terrasse verlegtBildquelle: © Ingo Bartussek - Fotolia.com

Allzu viele Holzarten kommen hier nicht in Frage. Die bekanntesten sind Douglasie Dielen, Holzdielen aus Bangkirai oder das Holz-Kunststoff-Gemisch WPC. Witterungsbeständig sind diese drei alle, doch die Douglasie Dielen sind vor allem für den kleineren Geldbeutel interessant. Kosten Bangkirai-Dielen derzeit um die 8-10 € pro laufenden Meter, sind Douglasie Dielen bereits für die Hälfte oder gar ein Drittel dieses Preises zu haben.

Vorteile der Douglasie Dielen

Der verhältnismäßig günstige Preis für einen Terrassenbelag aus Echtholz ist ein klares Argument für die Holzdielen aus Douglasienholz. Trotzdem handelt es sich, im Gegensatz zum Holz-Kunststoff-Mix WPC, um ein komplett natürliches Produkt. Und um ein heimisches dazu. Denn die Douglasie stammt zwar ursprünglich aus Nordamerika, wird aber heute auch in Europa angebaut und ist längst heimisch geworden. Wer also nicht nur einen natürlichen Look für seine Terrasse wünscht, sondern überdies die heimische Forstwirtschaft unterstützen möchte, trifft mit der Douglasie Diele eine gute Entscheidung.

Als besonders festes und widerstandsfähiges Holz macht die Douglasie die bereits erwähnten Witterungsbedingungen gut mit. Zumindest für einige Jahre. Die natürliche Widerstandsfähigkeit des Holzes erlaubt gar den weitestgehenden Verzicht auf zusätzliche Holzschutzmittel und macht die Douglasie Dielen zu einem sehr attraktiven, kostengünstigen und pflegearmen Holzbelag für den Außenbereich. Auch die Tragfähigkeit ist bei diesem Produkt äußerst positiv zu bewerten, denn das Holz ist sehr formstabil und neigt nur wenig zur Rissbildung. Diese Eigenschaft macht die Douglasie Diele auch optisch flexibel, denn weil sie so fest und stabil ist, erlaubt sie auch Konstruktionen aus besonders schmalen Verlegeelementen und kommt so möglichst vielen Gestaltungswünschen sehr entgegen.

Nachteile der Douglasie Dielen

Der günstigere Preis der Douglasie Dielen im Vergleich zu Terrassendielen aus tropischen Hölzern hat dennoch einen Nachteil. Zwar sind Douglasie Dielen an sich eher pflegearm, im Gegenzug aber nicht extrem langlebig. Es gibt hier starke Unterschiede im Handel. Je nach Restfeuchtigkeit des einzelnen Produktes, kann die Douglasie Diele zum Faulen neigen. Besonders jüngeres Douglasienholz mit noch nicht ausgehärtetem Splintholz am äußeren Rand und einer hohen Astigkeit ist hiervon betroffen. Älteres und sowohl im Kern als auch im Splint komplett ausgehärtetes Holz macht die daraus hergestellten Douglasie Dielen deutlich widerstandsfähiger.

Ein weiterer Nachteil bzw. ein natürlicher Vorgang, den Sie vor dem Kauf kennen sollten, ist die Farbe der Douglasie Dielen. Anfangs attraktiv rötlich kann diese Holzdiele mit der Zeit vergrauen. Möchte man die Farbechtheit erhalten, bietet der Handel spezielle Pflegeöle an. Der Aufwand ist hier natürlich etwas höher, da das Öl in regelmäßigen Abständen aufgebracht werden muss, der Farberhalt ist es dafür aber ebenso. Auch ein gelegentlicher Harzaustritt ist bei diesem Holz im Außenbereich immer möglich und völlig natürlich.

Insgesamt gilt die Terrassendiele aus Douglasie mit einer Resistenzklasse von ca. 3 als weniger belastbar und witterungsbeständig, als es beispielsweise das tropische Bangkirai-Holz mit einer Resistenzklasse von ca. 1 ist. Ob diese Einschränkung die klaren Nachteile der Tropenhölzer, vor allem im Bezug auf die zunehmende Abholzung der Regenwälder, wettmacht, muss wohl letztlich jeder Kunde für sich selbst entscheiden.

Douglasie Dielen verlegen

Eine Holzterrasse zu bauen, ist grundsätzlich auch für geübte Heimwerker möglich. Sie gehen ähnlich wie beim Parkettverlegen im Innenbereich vor und müssen zunächst einen guten Untergrund schaffen. Dazu gehört außen jedoch auch eine begrenzende Einfassung am Rand, die als Wurzelsperre für Rasen und angrenzende Bepflanzung dient. Nun folgt die Unterkonstruktion, die den direkten Kontakt von Douglasie Dielen und feuchtem Erdreich verhindert und die Lebensdauer der Holzdielen dadurch verlängert. Anschließend bringen Sie die einzelnen Douglasie Dielen auf. Nach wie vor gilt das Verschrauben der einzelnen Dielen als gängigste Befestigung, die das Konstrukt formstabil hält.

Hilfe beim Verlegen der Terrassendielen holen

Welche Schrauben sich für den Außenbereich eignen, wo Sie am besten bohren, um ein Splittern des Holzes zu verhindern und welche Verlegerichtung für Ihre Terrasse die beste ist, erfragen Sie am besten beim Fachmann vor Ort. Dieser gibt Ihnen kompetente Auskünfte und unterstützt Sie bei der Verlegung Ihrer Terrassendielen. Einen geeigneten Boden-Profi zu finden ist völlig unkompliziert – fragen Sie einfach kostenlos und unverbindlich an.