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Preise für Parkett: Was ist preiswert, was teuer?

Wer sich für einen Parkettboden interessiert, wird schnell feststellen, dass dieser Boden nicht der günstigste ist. Im direkten Vergleich ist beispielsweise Laminat deutlich preiswerter. Doch die Preise für Parkett haben ihren Grund – dieser Boden erfüllt schlichtweg völlig andere Ansprüche als ein günstigerer Boden. Welche Vorteile Parkett hat und mit welchen Materialpreisen Sie rechnen müssen, möchten wir Ihnen hier zeigen.
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Parkett Preise: Preis-Faktoren & Qm-Preis

Zunächst ist es wichtig zu differenzieren, denn die Preise für ein Parkett setzen sich aus verschiedenen Faktoren zusammen. Zum einen kostet das Parkett selbst, also das reine Material. Zum anderen sollten Sie aber auch die Verlegung einkalkulieren, wenn es ein Parkett sein soll. Preise für alle Arbeiten rund ums Parkett behandeln wir in einem separaten Artikel, den Sie hier lesen können. Um die Materialpreise und vor allem die Faktoren, die ein Parkett preiswert oder teuer machen, soll es im Folgenden gehen.

Preis-Faktor Material: Die Ausstattung macht die Preise

Warum ist Parkett nun so viel teurer als Laminat? Auf den ersten Blick gleichen sich die Bodenbeläge oftmals sehr. Der Grund für die höheren Parkettpreise liegt im Aufbau des Produkts, ganz konkret in der Oberschicht begründet. Aber auch die verwendete Holzart schlägt sich in den Preisen für Parkett nieder. Die wichtigsten Punkte, die die Preise von Parkett beeinflussen, möchten wir Ihnen gerne näher erläutern

Bildquelle: © Africa Studio - Fotolia.com

Preis-Faktor Aufbau: Je dicker, umso teurer

Wo beim Laminat lediglich eine bedruckte Dekorfolie liegt, befindet sich beim Parkett und auch bei Dielen eine Echtholzschicht. Wie dick diese Schicht ist, ist ein entscheidender Preisfaktor. Ganz konkret wird ein Parkett preiswerter, je dünner die Oberschicht ist und teurer, je dicker sie ausfällt. Gerade beim Massivparkett, bei dem die komplette Verlegeeinheit aus nur einer einzigen Schicht aus Echtholz besteht, werden Sie das schnell bemerken. Das Mehrschichtparkett hingegen fügt sich preislich zwischen Massivparkett und Laminat ein. Zwar besteht die Oberschicht hier ebenfalls aus massivem Echtholz, die darunter liegenden Schichten sind aber aus Holzfaserplatte und stabilisierendem Gegenzug gefertigt. Genau so ist es auch beim Laminat. Je dicker die massive Oberschicht aber ist, umso häufiger können Sie Ihren Parkettboden renovieren und abschleifen. Das spart auf Dauer Zeit und Geld und macht diesen Boden zu einem besonders langlebigen.

Gehen wir allein von der Dicke der Dielen bzw. Parketteinheiten aus, gestaltet sich die preisliche Rangfolge aufsteigend wie folgt:

Laminat –> Fertigparkett/Mehrschichtparkett –> Massivparkett

Natürlich gibt es auch hier Produkte, die Eigenschaften verschiedener Bodenbeläge miteinander kombinieren. Ein Parkett mit besonders widerstandsfähiger Oberflächenschicht bietet beispielsweise der nordrhein-westfälische Hersteller ter Hürne in Form seiner Linie Avatara MultiSense an.

Preis-Faktor Holzart: Heimisch ist preiswerter

Der Aufbau alleine ist es aber nicht, der den m²-Preis von Parkett bestimmt. Auch die verwendete Holzart hat maßgeblichen Einfluss auf die zu erwartenden Kosten. So gibt es günstigere und teurere Hölzer, die Sie als Grundstoff Ihres Parkettbodens auswählen können. Die Auswahl ist hier beeindruckend und reicht von zarter Birke über freundliche Buche und traditionelle Eiche bis hin zum edlen Mahagoniholz. Grundsätzlich sind heimische Hölzer preiswerter als die Exoten. Für ein Parkett aus Buchenholz werden Sie bei ähnlicher Ausstattung und Dicke der Verlegeeinheiten weniger zahlen als für eines aus tropischer Doussie. Weil Dielen deutlich großformatiger sind als das klassische Parkettformat, sind sie pro qm meist ebenfalls teurer.

Besonderheiten: Exklusives Parkett macht höhere Preise

Parkett ist vor allem so beliebt, weil es den natürlichen Rohstoff Holz gekonnt in Szene setzt. Manch ein Produkt macht dies aber intensiver als das andere. Besonderheiten, wie eine haptische Oberflächenstruktur oder ein auffallend intensives Farbspiel, beeinflussen ebenfalls die Preise. Sie dürfen als Kunde wählen, ob Sie eine einfache glatte oder eine gebürstete Oberfläche wünschen, ob die Kanten abgeschrägt sein sollen, oder Sie gerne besonders viele Verästelungen und Schattierungen im Boden wünschen. Ob Ihnen ein klassisches Stabparkett oder ein filigraner Kurzstab besser gefällt.

Je nachdem, wie aufwendig die Verarbeitung Ihres Wunschbodens ist, umso höher können die Preise ausfallen. Der Handel bietet hier eine enorme Vielfalt: Klassisch, modern, rustikal, edel oder besonders abwechslungsreich, wie beispielsweise das Klötzli-Parkett von Bauwerk oder das bewusst akzentuierte Parador Parkett Floor Fields.

Was kostet der qm Parkett?

Sie kennen nun die wichtigsten Faktoren, die den m²-Preis bestimmen. So groß wie hier die Vielfalt ist, so weit schwanken leider auch die Parkett Preise. Dementsprechend kann ein einfach ausgestattetes Fertigparkett mit einer eher dünnen Oberschicht von wenigen Millimetern aus einem heimischen Holz bereits für 10 bis 15 € pro qm erhältlich sein. Ein sehr edles Holz, das auch noch aufwendig bearbeitet wurde und komplett massiv ist, kostet hingegen schnell 150 € pro m² oder mehr. Sinnvoll ist es, sich in den Showrooms der Hersteller umzusehen, oder in einem Fachbetrieb um Rat zu fragen. Ein Experte kann Ihnen dabei helfen, welcher Boden sich für Ihre Ansprüche eignet. Wird das Parkett stark beansprucht, sind eine dickere Oberschicht und eine ordentliche Versiegelung wichtig. Ist der Raum klein und dunkel, kann eine helle Holzart diesen optisch aufwerten. Fragen Sie um Rat, denn diesen bekommen Sie bei uns kostenfrei. Einfach Anfrage abschicken und Expertenmeinung einholen!